Die Suche nach einem Platz beginnt mit der Entscheidung anzukommen.

Das Herz, der Magen flattern seit Stunden. Ich bin auf Koffein, auf leerem Magen. Mein Kopf, meine Hände zittern, springen, verkrampfen. Ich laufe im Kreis, irgendwann tanze ich und doch bleibt der Klos im Hals. Ist das die Rückkehr der Angststörung, der Vernichtung des Selbstwertgefühls,bewusstsein, die ständigen Sprünge zwischen totmüde und überdreht? Ich ertrage das allein sein kaum, unter Menschen rede ich nur über dich. So als würde sich meine Welt gerade um dich drehen. Vielleicht ist mir deshalb schwindelig.

Ich dusche zum dritten Mal an diesem Tag. Liege auf dem Teppich und starre an die Wand. Gehe eine rauchen, rufe deinen Namen. Rede mit Menschen. Lege mich ins Bett. Stehe wieder auf und drehe mich im Kreis. Handy an, Handy aus. Instagram gecheckt, vielleicht YouTube. Alles langweilig. Ich dusche nocheinmal. Höre Musik, fange einen Podcast an. Schreibe einen Text, lösche ihn wieder. Zeichne. Lese für die Uni und stehe dabei auf um mir den nächsten Kaffee zu machen. Bekomme kein Bissen herunter. Lege mich auf den Boden, renne im Regen herum.

Immer in Bewegung sein, nicht anhalten. Die Synapsen drehen durch. Allein sein nicht möglich. Energie überall. Das Herz schmerzt, die Brust noch mehr. Meine Gedanken bleiben wild, die Hände flattern und ich verstehe kurz wie es sich anfühlt für ein Leben verantwortlich zu sein und versagt zu haben.

Meine Gedanken rasen. So wie dieser Text.

typicalfeministkilljoy:

do girls really mature faster? or do we just excuse boys’ immaturity longer?

©